Schlagwort-Archiv Studentenleben

VonMarcel Witczak

Sampling im HipHop: Plagiate als Archiv?

Sampling im HipHop: Plagiate als Archiv?
Über das Samplen als postmoderne Kulturtechnik.

Diese Ausarbeitung untersucht die Technik des Sampelns innerhalb der Rapmusik hinsichtlich ihrer Parallelen zu Kriterien der Postmoderne innerhalb der Filmwissenschaft.

Eine zehn Inch große Schallplatte; veröffentlicht von einer lutherischen Kirche, das pinke Label trägt den Aufdruck eines schwarzen Fisches . Mehr Informationen bot Christopher Martin, der in der HipHop-Szene unter dem Pseudonym DJ Premier als DJ und Produzent Weltruhm erlangte, zu keiner Zeit. Dennoch genügten die Hinweise, um in Internetforen selbsternannter Musikarchäologen seitenweise Diskussionen zu initiieren, welche die Ergebnisse der geleisteten Detektivarbeit thematisierten. Ziel war es, anhand der neuen Hinweise die Quelle jenes Samples zu identifizieren, welches DJ Premier 1999 in dem von ihm produzierten Song NAS IS LIKE des Rappers Nas verwendete.
Das große Interesse zeigte erneut, welch große Rolle Samples, Intertextualität und das Wiederverwenden bestehender Werke im Bereich der Rapmusik spielen. Ähnlich der Vorgehensweise von Regisseuren wie Quentin Tarantino, greifen Produzenten der Rapmusik regelmäßig auf Werke anderer Künstler und Epochen zurück und verweigern „the purist aesthetic according to which elements from different periods, styles, or genres should never be combined.“
Nachfolgend soll die in der Rapmusik verwendete Technik des Sampelns im Kontext der Postmoderne dahingehend untersucht werden, ob eine Korrelation von Kriterien der Postmoderne innerhalb der Filmwissenschaft und der Vorgehensweise von Produzenten der Rapmusik besteht.

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VonMarcel Witczak

Product Placement: Segen oder Fluch der Werbeindustrie?

Product Placement: Segen oder Fluch der Werbeindustrie?
Chancen und Herausforderungen von Product Placements im interkulturellen Kontext.

Diese Ausarbeitung untersucht die Werbeform des Product Placements hinsichtlich ihrer Chancen und Herausforderungen im interkulturellen Kontext.

Die Kamera schwenkt nach oben, der Mittelpunkt des Blickfeldes wechselt vom Logo des Sportwagens zu zwei Herren, welche folgende Unterhaltung starten:

Ah, Maserati. Kind of draws attention, no?
True. Friend of ours, most of ´em probably wouldn’t own it. It was always a dream of mine to own a fine Italian sports car.
Salute. And in the Guinea gray it looks fantastic.
Tops out at 176 miles per hour. Standing quarter in 13 and change.
How many horses?
390.

Was nach dem Beginn eines klassischen Werbespots klingt, entstammt einer Episode der US-amerikanischen Erfolgsserie The Sopranos.
Product Placement, also das bezahlte Platzieren eines Produktes innerhalb eines Films oder einer Serie, bietet Werbetreibenden eine attraktive Möglichkeit, Produkte und Marken auf verschiedenen Märkten und überdies „in a ‘naturalistic’ setting rather than an artificial ad“ zu bewerben. Auch für Filmproduzenten sind Product Placements von großer Relevanz, decken diese Einnahmen heutzutage doch einen beachtlichen Teil des Produktionsbudgets.
Aufgrund der hohen Standardisierung der Medien Film und Serie koexistiert mit Product Placements stets auch ein interkultureller Austausch. Im Folgenden gilt es zu eruieren, ob es eine interkulturell differente Rezeption von Product Placements gibt und welche Folgen diese für Sender wie Empfänger der entsprechenden Werbebotschaft haben kann.

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VonMarcel Witczak

Auswahlseminar der Studienstiftung: so läuft es wirklich ab!

Viele Mythen umgeben die Auswahlseminare der Studienstiftung des deutschen Volkes; elitäres Verhalten, arrogante und lebensferne Hochbegabte, böse Fragen. Auf der anderen Seite hört man von entspannten Wochenenden, netten und interessanten Mitstreitern sowie sympathischen Einzelgesprächen. Was also erwartet einen? Eine gesunde Mischung aus allem, wie mein eigenes Auswahlseminar zeigen sollte…
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