Schlagwort-Archiv Marketing

VonMarcel Witczak

Product Placement: Segen oder Fluch der Werbeindustrie?

Product Placement: Segen oder Fluch der Werbeindustrie?
Chancen und Herausforderungen von Product Placements im interkulturellen Kontext.

Diese Ausarbeitung untersucht die Werbeform des Product Placements hinsichtlich ihrer Chancen und Herausforderungen im interkulturellen Kontext.

Die Kamera schwenkt nach oben, der Mittelpunkt des Blickfeldes wechselt vom Logo des Sportwagens zu zwei Herren, welche folgende Unterhaltung starten:

Ah, Maserati. Kind of draws attention, no?
True. Friend of ours, most of ´em probably wouldn’t own it. It was always a dream of mine to own a fine Italian sports car.
Salute. And in the Guinea gray it looks fantastic.
Tops out at 176 miles per hour. Standing quarter in 13 and change.
How many horses?
390.

Was nach dem Beginn eines klassischen Werbespots klingt, entstammt einer Episode der US-amerikanischen Erfolgsserie The Sopranos.
Product Placement, also das bezahlte Platzieren eines Produktes innerhalb eines Films oder einer Serie, bietet Werbetreibenden eine attraktive Möglichkeit, Produkte und Marken auf verschiedenen Märkten und überdies „in a ‘naturalistic’ setting rather than an artificial ad“ zu bewerben. Auch für Filmproduzenten sind Product Placements von großer Relevanz, decken diese Einnahmen heutzutage doch einen beachtlichen Teil des Produktionsbudgets.
Aufgrund der hohen Standardisierung der Medien Film und Serie koexistiert mit Product Placements stets auch ein interkultureller Austausch. Im Folgenden gilt es zu eruieren, ob es eine interkulturell differente Rezeption von Product Placements gibt und welche Folgen diese für Sender wie Empfänger der entsprechenden Werbebotschaft haben kann.

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VonMarcel Witczak

Paratexte als Marketingtool im Bereich der Independent-Musik.

Paratexte als Marketingtool im Bereich der Independent-Musik.
Tonträgervermarktung per Paratextdistribution in sozialen Netzwerken.

Diese Ausarbeitung untersucht einen Transfer des Genetteschen Paratextualitätskonzeptes auf das Medium Musik sowie die Möglichkeiten, die Distribution paratextueller Elemente innerhalb sozialer Netzwerke als Marketingtool im Bereich der Independent-Musik zu implementieren.

Das Internet hat die Musikindustrie verändert. Doch neben den medial propagierten Nachteilen wie rückläufigen Absatzzahlen existieren durchaus positive Effekte der sogenannten digitalen Revolution; durch soziale Netzwerke wie Facebook, Youtube oder Twitter wird es insbesondere Musikern aus dem Bereich der Independent-Musik erstmals ermöglicht „to market and distribute media on a scale previously only possible within the music and media industry apparatus.“
Innerhalb des hier betrachteten Genres der Rapmusik geschieht dies hauptsächlich durch die Verbreitung von Snippets , Making-Of-Videos und Produktions-Credits. Diese Elemente des musikalischen Werkes sollen im Folgenden unter Berücksichtigung des Konzeptes der Paratexte klassifiziert werden, welches der französische Literaturwissenschaftler Gérard Genette in seinem 1989 publizierten Werk PARATEXTE. DAS BUCH VOM BEIWERK DES BUCHES konstituierte.
Es gilt zu eruieren, inwiefern die bereits angesprochenen, aber auch weitere Elemente der Musik Genettes Konzept entsprechend klassifiziert und in sozialen Netzwerken im Rahmen der Tonträgervermarktung effektiv als Marketingtool implementiert werden können.

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